alles liegt leblos unter schmutzigem eis

•Juli 17, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

ein brief an einen guten freund ..

Erzähl mir alles über dich. Sag mir wie du dir dein Leben vorgestellt hast. Erzähl mir irgendetwas was ich noch nicht weiß. Sag mir wie wir die Welt verändern wollten. Haben wir das alles vergessen? Haben wir uns auf der Straße liegen lassen und vergessen aufzuheben? Aus den Augen aus dem Sinn.. Ein Sprichwort das keinen Sinn macht bei einem Menschen den ich nicht mehr verstehen kann.

Es kotzt mich an mir von Leuten erzählen zu lassen was richtig und was falsch ist. Wir wussten immer was richtig und manchmal auch falsch war. Und wir haben immer unseren Weg gefunden. Wir waren Freunde. Wir haben zusammengehalten wenn der eine neben sich stand. Haben uns an jedem Abend gemeinsam nach Haus gebracht und geguckt ob alles sicher war. So waren wir nun einmal. Wir waren Freunde und wir hätten niemals versucht uns gegenseitig das Messer an die Kehle zu halten.

Doch die Zeit ändert sich. Die Zeit ändert mich und dich. Die Zeit ist das was immer weiter läuft. Wenn unser Verstand stehen bleibt um zu versuchen zu begreifen was um uns geschieht tickt die Uhr jede Sekunde weiter. Unaufhaltsam und auch bestimmend und Rhythmus gebend. Die Zeit ist der Rhythmus der für alles auf der Welt gilt. Das Leben, das Sterben, das Kommen und das Gehen.. Und irgendwie ist es auch beruhigend und erschreckend zu sehen wie kontinuierlich alles weitergeht, auch wenn es scheint, dass die schlimmsten Zeiten nie zu Ende gehen.

Und manchmal denke ich an dein perfektes kleines Leben jetzt. Und ich wünsche mir, dass ich niemals so Enden werde wie du. Eingesperrt mit einem Hund, einem viel zu engen Holzboden Wohnzimmer und einer Frau die sich täglich den Mund mit Seife auswaschen muss um zu ertragen was sie erzählt. Ich wünsche mir niemals so eingesperrt zu sein wie du es bist, denn das in dem du lebst ist die Hölle, egal wie du es nennen möchtest. Aber du kennst es ja nicht anders.. also ist da kein Vorwurf den man dir machen könnte. Außer deiner Naivität die du täglich spazieren fährst.

Es ist lange her, dass ich dich das letzte mal gesehen habe. Und es ist lange her, dass ich Zeit mit dir verbracht habe. Und wenn es ginge, hätte ich diese Zeit gerne zurück. Denn welche Verschwendung ist es seine Zeit in etwas zu investieren, was nur darauf hinausläuft sich selbst zu belügen und den eigenen Verstand zu betrügen..

Ich schätze die meiste Zeit die wir zusammen waren, war ich bekifft. Ich kann es mir sonst nicht anders erklären niemals gemerkt zu haben wie du wirklich warst. Oder weiß ich es jetzt nicht mehr?? Habe ich vergessen wie du warst und ersetzt durch das was du jetzt bist? Ich weiß es nicht.. und es spielt im Grunde auch keine Rolle. Denn wehmütige Erinnerungen an das was damals war treibt nie nach vorn sondern hält einen gefangen zurück. Und jede Erinnerung an damals kann ich ohne Trauer von mir trennen weil sie mir nichts mehr bedeutet.

Wir waren Freunde. Du hast gesagt du spuckst auf mich.

Du hast gesagt, dass du niemals ein so großes Arschloch wie mich getroffen hast.

Und doch waren wir Freunde. Manchmal waren wir die Besten und manchmal Dritte Wahl. Es war eigentlich auch immer scheißegal. Pack schlägt sich, Pack verträgt sich. Doch das Pack verträgt sich nicht mehr wenn man auf es spuckt. Es fletscht mit den Zähnen und spuckt zurück. Es gräbt die Klauen tief ins Fleisch und hinterlässt Narben für die Ewigkeit. Es hinterlässt den dreckigen Schmerz der niemals Verzeihbar und zu vergeben scheint.

Ich hoffe ich sehe dich niemals wieder! Denn ich wüsste nicht was ich sagen sollte. Wüsste nicht wie ich reagieren soll wenn all das von damals hoch und über mich kommt. Wüsstest du es? Ich schätze nicht.. denn sonst hättest du dich sicherlich längst gemeldet. Ich hoffe das hier ist Auf Nimmer-Wiedersehen für immer. Denn ich will keinen Gedanken mehr mit dir teilen. Will niemals mehr der gleichen Meinung mit dir sein. Denn nichts schneidet tiefer, nichts vergiftet das Herz und zersetzt den Verstand mehr als der Verrat eines so genannten Freundes.

Auf Wiedersehen. Für immer..

ersickern & versanden

•April 26, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

nach langer zeit gibt es mal wieder etwas neues :)

ohne viele worte möchte ich auch eigentlich gleich zum eigentlichen text kommen, nur mit der kleinen anmerkung, dass das heute ausgewählte stück von einer wirklich sehr, sehr guten deutschen punkrock band kommt, nämlich “Jupiter Jones”! diese bringen im mai ihr neues album “Holidays in Catatonia” heraus. wer also lust auf etwas nachdenkliche und manchmal auch krasse “tritt in die fresse” musik hat sollte sich das auf jeden fall mal anhören.. ansonsten wünsche ich viel spaß beim lesen und würde mich über den ein oder anderen kommentar sehr freuen ;)

-fabian.

du weißt wie schwer es manchmal ist zu vergessen.. du weißt wie sehr es oftmals schmerzt weiterzugehen und etwas zurück zulassen.. für immer zu verlassen um weiter voran zu kommen.. und doch weißt du wie gut es manchmal tut loszulassen und seine hände wieder zu spüren.. zu versuchen diese ewige klammer-sperre zu lösen und frei nach dem zu greifen was man begehrt.. und ich weiß, dass du es auch siehst, dass es weitergehen muss.. das es immer weitergehen muss, egal wie hoch alle berge und tore sind.. das man nicht liegen bleiben darf auch wenn einem der boden oftmals näher scheint als der himmel.. und du hast den schmerz gespürt.. hast deine wunden geleckt und dein blut geschmeckt.. nur du weißt wie tief jede deiner narben sitzt.. denn jede wunde hat ihre eigene geschichte, jeder schnitt eine andere klinge.. ich weiß was du siehst wenn du zu den sternen blickst.. wenn in deinen augen dieses wundervolle feuer brennt.. ich weiß, woran du denkst wenn du deine augen schließt.. wenn dein herz an dir wie ein anker hängt.. mit dem tiefen vertrauen aufs leben, das schicksal und das glück..

it takes seconds to fall ..

•Februar 23, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

manchmal sollte man vielleicht daran denken,

dass alles was ist und was war

innerhalb von einer sekunde verschwunden sein kann ..

denn nur so wird einem das wundervolle und die vollkommenheit

jedes einzeln augenblicks erst  bewusst ..

-fabian.

.. tanze mein glück .. tanze nur ein stück mit mir um all das zu vergessen was mich so tief bedrückt .. lasse mich ein wenig an deiner seite gleiten, die arme fest umschlungen .. will nicht mehr nach unten sehen .. sollst mich leiten mein glück .. den schritt meiner füße lenken .. die wege einschlagen dessen ziele ich so oft nicht mehr seh .. führe meine hand zu dir, so dass du zum greifen bist .. habe so oft nur noch die leere gefühlt in all dieser zeit .. spiele mein glück .. spiele auf die schönsten melodien in mir .. wecken die hoffnung die so tief in mir vergraben liegt .. kann ein tanz auch nur endlich sein, reicht es doch meinen toten glauben zu erwecken ..

dead end road..

•Februar 19, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

hier sollte eigentlich auch wieder ein anderes lied von alkaline trio stehen (dead end road), welches bei youtube jedoch nicht verfügbar ist :( ich habe zwar versucht es selbst hochzuladen aber irgendwie passt youtube das auch nicht.. deswegen jetzt ein anderes lied welches zwar nicht direkt zu dem text passt aber dafür wirklich gut ist :D ich hoffe es gefällt..

-fabian.

ich dachte du lügst doch bestimmt. du lügst doch bestimmt, als du gesagt hast, dass du dein staatsexamen nicht bestanden hast. für mich warst du immer der perfekteste “verwaltungsfachangestellte im dienste des staates” den ich mir vorstellen konnte. mit deinem so schleimig freundlichen auftreten, diesen tollen gefärbten haaren, deinem von gott gegebenen sex-appeal und dieser hingerotzten attitüde von nicht vorhandenem niveau. immer lief für dich alles 1A und meistens noch mit einem dicken plus dahinter. die schule hast du straight durchgezogen, dein abi haben sie dir hinterhergeworfen. und jetzt sagst du, du hast dein staatsexamen nicht bestanden und bist voll am ende? man, man. das letzte mal das ich was von dir gehört hab war, als du meintest, die bullen hätten dich in deiner dorfkneipe fast mit 1g koks in der tasche gefickt. und jetzt sagst du mir auf einmal, dich hat das leben gefickt und du siehst keinen sinn mehr darin weiter zu leben? ich dachte eigentlich immer um “perfekte menschen” wie dich machen alle fiesen schicksalsschläge einen riesen bogen. und jetzt sagst du mir, dass es dich voll erwischt hat. und dabei warst du doch grad dabei voll durchzustarten auf der einbahnstraße deines kleinen verfickten lebens ..

ich dachte das ist doch wohl ein scherz. ich dachte, da macht wohl jemand witze als ich gehört habe, dass deine freundin jetzt schwanger von dir ist und du sie heiraten musst, weil das im leben eben so muss. und dein papa reicht dir die hand um dir zu sagen, dass du jetzt endlich ein ganzer mann bist. und du warst doch gerade erst fertig mit deiner ausbildung, wusstest nicht was du anfangen sollst mit deinem ganzen leben. und nun stehst du mitten drin in ihm, mit all diesen fiesen terminen und verantwortungen die einem scheinbar jedes lebensgefühl rauben. und deine mama klopft dir auf die schulter, weil du so ein guter junge bist und du ihr versprichst, dass du schon alles regeln wirst. und deine freundin gibt dir einen kuss, weil sie weiß, dass sie schon bald nicht mehr hinter der kasse dieses billig-bäckers stehen muss, weil sie ja jetzt mama wird und du die brötchen für die familie nach hause bringst. und alle kannst du belügen, ihnen mit deinem schönsten lächeln entgegnen, nur dich selbst mit keinem augenzwinkern betrügen. du bist jetzt auf dieser verdammten einbahnstraße des lebens und siehst weder einen tunnel, noch ein licht am ende davon. und irgendwann wirst du dich fragen, wie lange du schon tod bist. frag dich lieber jetzt ob du je gelebt hast. und am montag fängst du in papas firma an um ihnen allen zu beweisen, dass du genau so bist wie dein alter herr ..ich dachte, ich seh nicht richtig. das kann doch wohl nicht wahr sein habe ich gedacht. letztens habe ich dich auf der straße gesehen in diesem kleinen dörfchen wo wir beide aufgewachsen sind. ich musste zwei mal hinsehen, aber das warst du. mit dem kopf nach unten gesenkt zu den füßen die immer noch auf dieser kleinen, engen straße festkleben. du machst keinen schritt mehr nach vorn, weil du viel zu viel angst hast alles zu verlieren. und du blickst nicht mehr zurück, weil hinter dir einfach nichts ist außer dem, was schon immer da war. “wer rastet, der rostet” sagt man, doch du rastest nicht, du hast dich schon auf der hälfte des weges verabschiedet. und wenn du nach hause kommst wartet dein altes spielzimmer auf dich mit all seinen so vertrauten spielsachen. vielleicht hat mutter wieder aufgeräumt und die atmosphäre deiner eigenen trostlosigkeit in 2 blaue müllsäcke gekehrt. doch es wird nicht lange dauern bis du wieder alles mit dem staub deiner hoffnungslosigkeit zugedeckt hast. und dann sitzt du in deinem zimmer, allein im dunkeln, zusammen mit all deinen schönen erinnerungen. und alle haben ihre geschichte und leuchten so hell in all der schwärze um dich rum. doch es bleiben erinnerungen und du bleibst allein und irgendwann siehst du ein, dass du irgendwo feststeckst auf dieser verfluchten einbahnstraße des lebens. und du packst deine koffer und haust ab von hier, nur um an der nächsten kreuzung umzudrehen und wieder von vorne zu beginnen ..

so viele gesichter, so viele geschichten die einem im leben begegnen und die einem wie ein schlechter geschmack immer in unangenehmer erinnerung bleiben. es ist das salz in der suppe des lebens und macht sie doch irgendwie auch so ungenießbar. wir sind alle auf dieser verschissenen einbahnstraße unseres eigenen kleinen lebens. und wir müssen alle zwischen all den anderen unseren eigenen weg finden und die scheiß karre immer wieder von vorne anschieben. oder wir verrotten zwischen all den anderen die schon so lange aufgegeben haben. für immer ist ja nicht so lang wenn man jeden tag sein verficktes lächeln aufsetzen kann wie ein beschissen fröhlicher pop-song aus dem radio. und was lohnt es jetzt noch was zu ändern, wenn morgen schon alles vorbei sein kann? was lohnt es den weg zu gehen wenn die ewigkeit auf uns wartet? lasst uns alle ewig leben, die hölle ist nur einen augenblick entfernt ..

mittwochnachmittag

•Februar 16, 2009 • 2 Kommentare

etwas noch in eigener sache: es gibt sehr viele gute lieder von fliehende stürme, leider sind diese jedoch bei youtube nicht sonderlich verbreitet :( eigentlich sollte hier das lied “trümmergemüt” stehen, welches das gefühl des untenstehenden textes meiner meinung nach am besten widerspiegelt.. stattdessen habe ich mich jetzt für das lied “satellit” entschieden was zwar nicht ganz so gut passt, aber womit ich mich auch anfreunden kann :)  falls jemand zu dem text was zu sagen hat würde ich mich sehr über kommentare freuen ;)

-fabian.

es ist einer dieser mittwochnachmittage.. dieser verdammten mittwochnachmittage.. einer dieser tage, an dem einem noch 2 beschissene arbeitstage fies entgegenlächeln und von hinten schon das wochenende winkt.. eigentlich nur noch 1 arbeitstag.. und dann auch nur noch ein halber.. ich schäme mich fast ein bisschen, dass ich trotzdem jammere.. ich wäre gerne jemand der viel arbeitet.. jemand der jeden tag 10 stunden arbeitet und dann am wochenende so richtig den ganzen frust der woche abschütteln kann.. ja, so jemand wäre ich gern.. stattdessen bin ich jemand der sich noch beschwert wenn er einen halben tag arbeiten muss und vielleicht noch 1 überstunde macht.. irgendwie seltsam, aber doch auch irgendwie typisch für mich.. ich bin nicht geschaffen für diese welt.. vielleicht hätte ich 1000 jahre früher oder 1000 jahre später leben sollen.. und irgendwie bin ich dann doch hier in diese zeit gerutscht.. vielleicht nur um alles zu überbrücken.. um irgendwann wieder dort anzuschließen wo ich vor vielen tausenden von jahren aufgehört habe..

es ist immer noch mittwochnachmittag.. die stunden gehen nicht vorbei.. prügle jede minute weiter nach vorn und verliere mich doch in den endlos vielen sekunden dieses tages.. was macht die zeit manchmal so langsam und oft so schnell? wenn ich will, dass es langsam geht komme ich meistens garnicht hinterher.. und wenn ich will das alles vorbei ist quält mich die zeit immer ganz langsam.. macht keinen sinn, doch ist irgendwie typisch für die zeit.. denn die zeit ist die zeit und bleibt die zeit.. ändert sich nicht, nur weil wir es wollen.. und wenn es uns so vorkommt, als hielten wir die zeit in den händen, macht sie eine harke und rennt uns davon.. und bevor wir sie einholen wissen wir längst nicht mehr warum und wofür überhaupt..

es bleibt mittwochnachmittag.. wolken ziehen am fenster vorbei.. vermischen sich und teilen sich.. und fliegen immer in die selbe richtung.. wie graue, verdreckte milch.. die hitze heute ist drückend.. sie ist nicht leicht und sommerlich wie sie es sein sollte.. sie ist dickflüssig, wabernd und erdrückend.. die hitze raubt die energie für jeden schritt nach draußen..
irgendwie unlogisch aber auch irgendwie typisch für uns menschen.. wenn es kalt ist trauen wir uns nicht heraus aus der angst zu erfrieren.. sobald es zu warm wird meiden wir das draußen mit der angst vorm hitzetod.. es ist immer das gleiche, jahr ein, jahr aus.. und wenn wir doch irgendwann verstehen würden warum wir hier sind und akzeptieren was uns gegeben wird, lachen wir im nächsten moment nur darüber und feiern uns selbst als das größte.. bis uns irgendwann das verdrängte einholt und zurückfordert, von dem wir uns so freizügig bedient haben.. denn alles hat seinen preis und jeder hier hat schulden..

es vergeht der mittwochnachmittag.. dunkelheit legt sich über die wabernde hitze und vertreibt sie mit der kühlheit der nacht.. nicht einmal die sternenleichen leuchten heute hell.. ein tag geht vorbei, ein neuer beginnt.. es ist das immer gleiche spiel, zu jeder zeit.. das leben ist der trainer der uns tag für tag aufs feld schickt um erneut die eigentore und uns selbst ins abseits zu schießen.. es ist keine bitterkeit in diesen worten.. nur die tiefe erkenntniss, dass man akzeptieren muss was passiert.. das man nicht ändern kann, dass man verliert.. das es keinen grund gibt, warum man gewinnt.. ich zerbreche nicht, nur weil ich gebrochen bin.. ich gehe nicht zurück, nur weil ich vor mir nichts erkennen kann.. und ich gebe nicht auf, immer nach neuen zielen zu suchen, auch wenn ich die alten längst nicht erreicht habe..

es geht nicht darum etwas zu verstehen, es geht nur darum mit seinem eigenen herzen den weg zu bestimmen.. es geht nicht darum etwas zu werden, es geht darum etwas zu verändern..

es war mittwochnachmittag..

with every intention

•Februar 16, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

.. ich renne und renne, doch ich komme mit keinem schritt voran .. jeder fuß vor dem anderen lässt mich doch nur auf der stelle treten und einrosten .. die augen blicken gerade aus doch mein herz hängt auf dem boden .. ich habe soviel schon versucht, habe soviele schläge und tritte eingesteckt für nichts .. und jetzt scheint es so als hänge ich hier kopfüber, gefangen in meiner eigenen einfältigkeit .. lasse mich hängen und gebe mich selbst auf .. so oft habe ich schon alles gegeben und bin doch trotzdem gescheitert .. ist das das leben so wie es sein sollte? .. und doch brennt es immer noch so tief in mir .. treibt mich voran, zieht mich hoch und schubst mich immer wieder nach vorn .. heute ist nicht der richtige tag, sich selbst zu vergessen oder sich mit anderen zu messen .. und ich frage mich, ist das alles worum es im leben geht? .. und ich packe meinen verstand und mache mich auf den weg .. denn in diesem augenblick ist das alles was für mich zählt ..

how many times to try
before i realize?
the flaws in my design
make me have to ask “why?” why would you make me so weak?
i’ve tried but i’m incomplete
is this all there is to me?
right now this is all there is to me..

on my own

•Februar 15, 2009 • Hinterlasse einen Kommentar

dies hier ist mein erster blog und nicht wirklich sehr professionell ;)
ist mir aber auch ziemlich egal,da ich hier einfach meine gedanken reinschreiben möchte.
wer lust hat es zu lesen soll dies tun und wer lust hat seine meinung dazu zu schreiben, soll dies ebenfalls tun ..
ich habe diese blöde angewohnheit geschriebenes mit musik zu verbinden die ich gerade höre,
von daher nicht wundern wenn hier des öfteren videos über den geschriebenen texten stehen.
diese kann man sich dann ja während des lesens mal anhören wenn man möchte ;)
- fabian.

the used – on my own

on my own .. und wieder stehe ich alleine hier mit leeren händen und leerem geist.. sehe all diese menschen um mich herum.. laufen an mir vorbei, stoßen mich von der seite und drücken mir von hinten in den rücken.. und ich denke an alles was ich bin, alles was ich war und alles was ich sein möchte.. irgendetwas fehlt, doch ich weiß nicht was es ist.. bin ständig auf der flucht vor mir selbst und allen anderen die etwas von mir wollen.. suche nur einen platz an dem ich nicht kämpfen und besser sein muss als all die anderen.. ein platz wo ich sein kann wie ich bin.. und ich schließe die augen und alles wird auf einmal so langsam und still.. all die gedanken fallen von mir ab und mein kopf wird auf einmal so leer.. und ich verstehe, dass es besser ist manchmal überhaupt nichts zu wissen.. es ist nicht alles schlecht und die sonne vertreibt all die dunklen schatten.. ich fühle wie eine sanfte wärme meine hand berührt und mich zu sich führt.. dort stehst du.. und ich erkenne ich bin nicht mehr allein.. denn ich bin dein und du bist mein..